Ovčja koča (Jägerhütte)

Die Tour beginnt im Ortszentrum, führt über die neue Brücke mit dem imposanten Lärchentragwerk über den Jezernica Bach, auf der asphaltierten Straße vorbei am Gehöft Mlinar hinein in den Talschluss der Makekova Kočna. Am Beginn des Schotterweges befinden Sie sich an jener Stelle wo früher der Skilift den Wintersportlern Freude bereitete. Links geht es zum Gehöft Makek. Sie folgen der Forststraße geradeaus in den Wald und kommen so an den Fuß des Mali Vrh (dt. Kleiner Gipfel). Die Straße steigt stetig an bis zum Mlinarjevo Sedlo, wo oberhalb der Straße ein Aussichtspunkt eingerichtet ist, der ein wundervolles Panorama des Talkessels und der Karawanken bietet. Die Forststraße führt nun in südliche Richtung, steigt nicht mehr weiter an, fällt teilweise leicht zum Kokra Tal hin ab und endet an einem großen, ebenen Umkehrplatz. Weiter geht es über einen von Holzbringungen ausgeprägten Weg bis zu einer romantischen Wiese, an deren oberen Rand die Ovčja Koča, die Schafhirtenhütte steht. Auch hier hat man zur Belohnung der Anstrengungen einen herrlichen Ausblick, der den benachbarten Storžič, die Karawanken Südseite und den Triglav freigibt.

Streckenlänge: 7 km (Aufstieg)
Höhenunterschied: 350 m (Aufstieg)
Dauer: 1 h 30 Min. (Aufstieg)

Štularjeva planina / Štular Alm

Sie können sich entscheiden, ob Sie die ebene Anfahrt zum See über die Schotterstraße entlang dem Jezernica Bach, oder lieber über die asphaltierte Hauptstraße nehmen wollen. Vom See geht es weiter in den Talschluss der Ravenska Kočna, vorbei am Gehöft Ancelj, wo auch der Schotterweg beginnt. Hier eröffnet sich der Blick in die imposanten Nordwände der Steiner Alpen. Weiter geht es dem Schotterweg folgend über die große Wiese bis zum Davo Karničar Bergsteigerzentrum, dann zum letzten Parkplatz (1020m) und in weiter Folge zur Talstation der Materialseilbahnen. Rechter Hand ist ein Schranken am neuen Forstweg zu finden. Diesem Forstweg folgen Sie noch mäßig ansteigend gut zwei Kilometer zur idyllisch gelegenen Štular Alm.

Gesamtstreckenlänge: 18 km
Höhenunterschied: 280 m (Aufstieg)
Dauer: 1 h (Aufstieg)

Jezerski vrh in Ankova planina / Seebergsattel und Ank Alm

Die Radtour zum Jezerski vrh / Seebergsattel ist sicherlich einer der meist befahrenen Sloweniens, die ihren Ausgangspunkt in Kranj nimmt, durch das Kokra Tal nach Jezersko und schließlich auf den Sattel zum Grenzübergang führt. Wir wollen Sie einladen mit dem Mountainbike noch etwas weiter zu fahren.
Wir starten wieder vor dem Gemeindeamt. Die ersten zwei Kilometer verlaufen auf ebenem Gelände, aber von der Kirche zum Hl. Andreas an erwarten Sie vier Kilometer Bergstraße mit fünf Serpentinen. Am Jezerski vrh / Seebergsattel biegen Sie zwischen der slowenischen und der österreichischen Zollstelle links auf den Schotterweg ab, wo Sie sogleich ein kurzer, steiler Abschnitt zur Rakeževa planina / Rakež Alm bringt. Unmittelbar an der Forststraße steht auch eine Sendeanlage, an der die Panoramakamera angebracht ist (www.jezersko.info). Von hier hat man eine schöne Aussicht auf den Talboden und die Steiner Alpen mit der mächtigen Grintovci Gruppe. Wenn sich das Auge satt gesehen hat setzen Sie die Fahrt an der zunächst flachen, aber dann in kurzen Passagen steil ansteigenden Straße fort, bis Sie zur Ankova planina / Anko Alm kommen, wo der einstige Posten der Grenzpatrouillen noch heute Zeugnis einer einst bewachten Grenze gibt.

Gesamtstreckenlänge: 18 km
Höhenunterschied: 300 m (Aufstieg)
Dauer: 1 h (Aufstieg)

Pečovnik

Die Tour zum Pečovnik fängt im Dorfzentrum mit einer Abfahrt entlang der Hauptstraße nach Kranj zum Weiler Spodnji kraj (Unterort) an, wo Sie rechts über eine kleine Brücke in das Komatevra Tal abbiegen. Nach der ersten sehr steilen Steigung empfehlen wir, dass Sie eine kurze Pause machen und sich die sehr interessanten Tuffsteinschichten anschauen. Vom ehemaligen Tuffstein-Steinbruch führt eine Schotterstraße entlang dem Kokra Bach durch das Tal. Unterhalb des Bauernhofs Robnik befindet sich die Abzweigung zur Virnikova planina / Virnik Alm, wo sich heute das Trainingszentrum des slowenischen Bergrettungsdienstes (GRS) befindet. Sie fahren hier links und gelangen bald zum Weg der unweit der Straße zum ehemaligen Partisanenkrankenhaus Krtina führt, welches im zweiten Weltkrieg in dieser Abgeschiedenheit als verstecktes Lazarett diente. Es ist nur eine kleine Holzhütte, daher ist die Vorstellung, dass dies eine medizinische Versorgungsstation war umso eindrucksvoller. Nach ein paar Kehren liegt links am Gegenhang die Ruine des Bauernhofs Komatevra und bald darauf erblicken Sie die Jagdhütte auf Stanič, wo sich eine Rast empfiehlt und das Panorama über die freie Wiese schön ist. Das Ziel erreichen Sie bei der Ruine des ehemaligen Grenzwachpostens (mit roten Ziegeln erbaut) unterhalb des Pečovnik.

Gesamtstreckenlänge: 20 km
Höhenunterschied: 740 m (Aufstieg)
Dauer: 2 h (Aufstieg)