Weite Hänge und schöne Ausblicke – der Klassiker in Steinberg. Bei sicherer Schneelage mit abenteuerlicher Abfahrtsvariante.
Vom Parkplatz an der Talstation des Rofanlifts II (1.050 m) zunächst ein kurzes Stück auf der Piste, dann rechts dem Forstweg in den Wald folgen. An einer Bank mit Marterl weiter auf dem Weg zum Unnütz. Entlang des Sommerwegs geht es durch lichten Wald zur Kotalm (1.688 m).

In nordwestlicher Richtung geht man durch eine freie Mulde, umrundet den Schlagkopf (1.688 m) auf der Nordseite und erreicht einen Absatz. Hier quert man unterhalb der Schaarwand nach Westen, ansteigend über das schöne Skigelände zu einem flachen Rücken, der vom Gipfel nach Süden zieht. Über diesen zum Gipfel (2.078 m).
Die Abfahrt erfolgt entland der Aufstiegsspur.

Tipp:

Es lohnt sich, am Marterl nochmal aufzufellen, auf den Gfaßkopf zu gehen (ca. 15 min.) und über die Skipiste abzufahren.

  • Aufstieg: 1.050 Hm
  • Dauer: 3,5 h (Aufstieg)

Steile und abenteuerliche Abfahrtsvariante, nur bei guter und sicherer Schneelage!

Vom Gipfel den Südrücken hinab, dann nach links in die Hänge des NO-Kars. Diese hinab bis zu einem Boden. Weiter durch ein schmales Felsentor. Danach in Fallrichtung steil bis zu einem zweiten Boden. Jetzt links, einen kleinen Gegenanstieg um einen markanten Felsvorsprung nach links in eine weite Mulde queren. Über sehr schöne, teils steile Hänge abwärts bis es flacher wird. Dann am Bachbett entlang zur Forststraße und auf dieser zur Oberen Bergalm. Zu Fuß oder mit dem Bus zurück nach Steinberg.

Leichte Skitour in stiller Winterlandschaft. Das schöne Skigelände beginnt erst nach einer längeren Talwanderung, bei der man die beeindruckenden Nordwände des Guffert genießen kann.
Vom Wanderparkplatz „Köglboden“ (963 m) auf der Forststraße Richtung Gufferthütte in weitem Rechtsbogen Tal einwärts. Nach 1,5 Std. macht die Straße eine scharfe Linkskurve (ca. 1.300 m). Hier geht man geradeaus nach Osten auf dem Sommerweg weiter und erreicht so die freien Wiesen unterhalb der Gufferthütte bei einem Ombrometer. Nun in südlicher Richtung durch lichten Wald und kleine Mulden empor bis man auf eine breite Schneise trifft.

Über diese in südwestlicher Richtung an der Angernalm vorbei in eine deutliche Einsattelung im Schneidjochkamm. Hier wendet man sich nach rechts und steigt über den breiten Rücken westwärts zum Gipfel (1.811 m).
Abfahrt wie Aufstieg

  • Aufstieg: 850 Hm
  • Dauer: 3 h (Aufstieg)

Rassig und steil durch die beeindruckende Südflanke des Guffert.
Ausgangspunkt ist das Obinger Moos (1.120 m), ca. 500 m vor dem Ortsbeginn Steinberg. Parkmöglichkeiten am Straßenrand. Durch lichten Wald direkt auf das gut sichtbare, riesige Kar zu. Je nach Schneelage etwas Wendigkeit im Erlengestrüpp erforderlich. Im Kar anfangs rechts haltend, bis es die Büsche erlauben, ins freie Hauptkar zu wechseln. Nun geradeaus aufwärts zu einem Felssporn (ca. 1.850 m) in der Mitte des Kars. Hier nach links in die von diesem Punkt aus gut sichtbare 45° steile Rinne. In ihr aufwärts zum Westgrat des Gufferts. Die Tour führt durch steiles, potenzielles Lawinengelände und ist Einzugsgebiet von Lawinen, die sich aus den steilen, schon in der Früh sonnenbeschienenen Felsflanken oberhalb lösen können. Hohe Schneelage, sichere Verhältnisse und alpine Erfahrung absolut erforderlich! Bei Firn in der Regel unproblematisch, sofern man früh genug abfährt. Beste Zeit ab Mitte Februar bis Anfang April.

Danach werden auch in schneereichen Wintern die Tragestrecken im unteren Teil immer länger. Im oberen Teil anhaltend 35° steil, was sicheres Aufsteigen (Harscheisen) und Abfahren voraussetzt.
Abfahrt wie Aufstieg.

  • Aufstieg: 1.120 Hm
  • Dauer: 4 h (Aufstieg)