Traumhafte, aber alpine Unternehmung auf das mächtige Steinberger Wahrzeichen.
Von der Bushaltestelle/Parkplatz GH “Waldhäusl“ vorbei und kurz danach rechts über eine Brücke. Am Beginn noch durch schattigen Wald folgt man dem Hinweisschild „Guffert“ aufwärts, wobei einige Male ein Fahrweg gequert wird. Weiter durch lichten Wald hinauf zu einem kleinen Wasserlauf, wo man kurz darauf einen Hang mit einer kurzen Felsstufe erreicht. Wieder durch ein Waldstück, später hinüber zu einem Geröllfeld. Am Serpentinensteig durch dieses Schuttfeld weiter aufwärts, anschließend durch Latschengelände vorbei an einem Felsköpfl zum Abzweig zur Schmiedtquelle, den man rechts liegen lässt.

Geradeaus weiter durch ein weiteres Latschenfeld hinauf zu einer Steigteilung. Hier links in nordwestlicher Richtung leicht ansteigend zum Gipfelaufbau, wo der Nordanstieg von der Issalm herauf einmündet.

  • Schwierigkeit: schwer/schwarzer Weg
  • Strecke: 11 km
  • Aufstieg: 1.250 Hm
  • Abstieg: 1.250 Hm
  • Dauer: 6 h Gehzeit

Zuletzt über Schrofengelände in leichter Kletterei (UIAA I) entlang der zahlreichen Markierungen und über kurze versicherte Passagen auf das Gipfelplateau mit dem Gipfelkreuz (2.194 m) mit fantastischem Rundblick vom Watzmann über die Hohen Tauern, Zillertaler, Ötztaler, die Zugspitze, das Alpenvorland bis nach München.
Abstieg auf demselben Weg zurück.

Abstiegsvariante über den Guffertstein

Anfangs am Aufstiegsweg zurück bis zum Abzweig beim Hinweisschild „Steinberg über Luxegg“ zur Schmiedtquelle und mit kurzem Gegenanstieg zum Guffertstein (1.963 m). Bei der folgenden Steigteilung rechts in südlicher Richtung hinab zur verfallenen Luxeggalm und über das Luxegg am Forchkogelweg hinab nach Vordersteinberg. Rechts auf der Teerstraße zurück zum Ausgangspunkt. Hier kommen 150 Höhenmeter Aufstieg und eine weitere Stunde Gehzeit hinzu.

Großartige Grat- und Gipfeltour auf der bayerisch-tirolischen Grenze.
Wenige Meter östlich der Gufferthütte auf dem Forstweg Richtung Bayerische Wildalm. Dieses geschützte Hochmoorgebiet wurde in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung aufgenommen (siehe S. 13). Von dort auf kleinem Steig an der Bayerischen Wildalm vorbei. Mit etwas Glück kann man hier gut Murmeltiere beobachten. Nach dieser Alm Anstieg hinauf zur Halserspitze (1.867 m). Von der Halserspitze führt der Steig immer am Grat entlang weiter zum Karkopf (1.800 m), dem Blaubergkopf (1.767 m) und zur Blaubergschneid (1.787 m). Von dieser kurz etwas steiler hinunter zur Blaubergalm (1.544 m). Richtung Osten zuerst ein kurzes Stück auf einem Forstweg, dann nach links auf dem markierten Steig durch Weideflächen und lichte Wälder Richtung Schönleitenalm mit beeindruckender Flora und Fauna. An der Schönleitenalm vorbei auf einem Forstweg.

Nach der letzten Hütte wieder auf schönem Steig bis zum Abzweig auf die Halserspitze. Von hier auf selbem Weg zurück zur Gufferthütte (1.467 m), die mit einer schönen Sonnenterrasse und köstlichen „So schmecken die Berge“-Gerichten diese unvergessliche Panoramawanderung abrundet.

  • Schwierigkeit: schwer
  • Strecke: 13 km
  • Aufstieg: 700 Hm
  • Dauer: 5,5 h Gehzeit

Abwechslungsreiche und stille Wanderung auf den markanten Aussichtsberg.
Vom Parkplatz Rofanlift II auf der Forststraße Richtung Schönjochalm. Nach ca. 1 km rechts auf den Weg zum Gfaßkopf. Am Marterl mit der Bank weiter auf dem Karrenweg Richtung Unnütz. An der verfallenen Steinberger Kotalm vorbei und weiter auf kleinem Steig Richtung Schlagkopf. Über Wiesen zum weithin sichtbaren Gipfel des Vorderunnütz (2.078 m) mit seinen schönen Ausblicken auf den Achensee, das Karwendel und das Rofan bis in die Zentralalpen. Zurück auf gleichem Weg zum Ausgangspunkt.

Ab dem Marterl mit der Bank besteht die Möglichkeit, nach links über den ausgewaschenen Karrenweg, später die Skipiste querend, zum Parkplatz abzukürzen.

  • Schwierigkeit: schwer
  • Strecke: 16 km
  • Aufstieg: 1.200 Hm
  • Dauer6,5 h Gehzeit

Sportliche Überschreitung der drei Unnütze nach Steinberg.
Vom Parkplatz beim Biomasse-Heizkraftwerk in Achenkirch (916 m) kurz entlang der Forststraße der Beschilderung „Zöhreralm – Unnütz“ folgen und rechts auf beschildertem Fußweg geradeaus steil durch Wald aufwärts. Dreimal die Forststraße queren und beim vierten Mal kurz links und nach dem Graben wieder rechts am Abkürzungsweg weiter aufwärts zur Zöhreralm (1.334 m). Oberhalb der Alm ostwärts durch lichten Wald, später Latschengelände, weiter aufwärts. Durch einen Felsdurchschlupf und schräg durch einen Latschengürtel hinauf zum großen Gipfelkreuz am Hinterunnütz (2.007 m). Nach Süden abwärts in eine Senke und durch einen Latschengürtel, später über freie Wiesen-flächen, aufwärts auf den Hochunnütz (2.078 m). Am schmäler werdenden Kamm nach Süden abwärts, über eine kurze felsige Passage aufwärts und durch einen Felseinschnitt in die Ostflanke des Vorderunnütz queren. Unschwierig die Ostflanke queren und zuletzt von Südosten auf den Vorderunnütz (2.078 m).

Vom Gipfel nach Süden über freies Wiesengelände abwärts, kurz flacher durch ein Latschenfeld und am breiten Südrücken steiler abwärts. Durch ein Waldstück zum Abzweig Richtung Kögljoch, dort rechts halten und hinab zu den Almgebäuden der Köglalm.

Entlang der Zufahrtsstraße geradeaus hinab zur unteren Köglalm (im Sommer einfacher Ausschank) und von dort am beschilderten Fußweg abwärts Richtung Achenkirch. Bei den ersten Häusern rechts kurz aufwärts zu einer Murensperre, links über eine Brücke und am beschilderten Panoramaweg im leichten Auf und Ab zurück nach Achenkirch.

  • Schwierigkeit: schwer
  • Strecke: 13 km
  • Aufstieg: 1.500 Hm
  • Dauer: 6,5 h Gehzeit