Im Gschnitztal gibt es zwei empfehlenswerte Kletterberge: den Pflerscher Tribulaun (3.097 m) und in seiner unmittelbaren Nähe das Goldkappl (2.788 m).

Pflerscher Tribulaun (3.097 m)

Hinter der Tribulaunhütte steigt man direkt über das steile Kar hinauf auf den Sattel. Falls es noch Schneefelder gibt, unbedingt Steig­eisen benutzen. Ansonsten ist allerdings über Geröll- und Schotterhalden ebenfalls höchste Vorsicht geboten.

  • Schwierigkeitsgrad III–IV
  • Aufstiegszeit ab Tribulaun­hütte ca. 4 – 5 Stunden
  • Achtung: Steinschlaggefahr (Helm tragen!)

Ab dem Sattel geht es zu einer ersten Seilsicherung zum Südaufstieg. Bis zum Gipfel klettert man im Schwierigkeitsgrad III – IV. Sämtliche Standsicherungen nach dem ersten Fixseil sind vorhanden.

Goldkappl (2.788 m)

Startpunkt ist wieder die Tribulaunhütte, von dort geht man auf dem Steig 63 und 130 zum Sandesjöchl, wo der Einstieg in den Westgrat erfolgt. Angenehme Kletterei im Schwierig­keitsgrad III–IV (teilweise brüchiger Fels).

  • Schwierigkeitsgrad III–IV
  • Aufstiegszeit ab Tribulaun­hütte: ca. 3 Stunden

Als Lohn der Aufstiegsmühen erhält man einen grandiosen Ausblick am Gipfelkreuz, das von den Gschnitztalern Peter und Paul Pranger, Peter Schlögl und Toni Salchner im Jahr 1986 errichtet wurde. Abseilpiste vorhanden.

Ausgangspunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz beim Gasthaus Feuerstein am Talende. Von dort geht man zum Mühlendorf, wo der Steig zur Tribulaunhütte beginnt.

  • Höhendifferenz: 785 Hm
  • Dauer: 2 h Aufstieg

Am Sandeswasserfall vorbei geht es in Serpentinen die erste Steilstufe hinauf. Dann wandert man in angenehmer Steigung stets links des Baches ins Sandestal. Bald schon taucht die beeindruckende Felspyramide des Gschnitzer Tribulauns auf. In 18 Spitzkehren steigt man oberhalb des Latschengürtels zur Gschnitzer Tribulaunhütte (frühere Bezeichnung: Österr. Tribulaunhaus) auf.

Eine Alternative als Aufstieg zur Tribulaunhütte ist die Forststraße ab Gschnitz. Gehzeit 2 ½ Stunden – beginnend kurz hinter dem Parkplatz taleinwärts.

St. Magdalena Klettergarten

Der Klettergarten hat aktuell 18 Routen in alpinem Kalkgestein auf rund 1.675 m, genau oberhalb des Wallfahrtskirchleins St. Magdalena.

In der anliegenden Jausenstation kann man sich stärken und hat auch die Möglichkeit zum Übernachten.

  • Schwierigkeitsgrade: 3 bis 7, zumeist 5 und 6
  • Exposition: West – Südwest
  • Beste Jahreszeit: Mai bis November
  • Ausrüstung: normale Kletter­gartenausrüstung inkl. Helm

Weitere Klettermögklichkeiten im Bergsteigerdorf: Der St. Magdalena Klettersteig …