Die unendliche Weite der Steirischen Krakau ist wie geschaffen für ausgedehnte Schneeschuhwanderungen. Scheeschuhwanderer werden mit einer einmaligen Kulisse belohnt. Warme Kleidung und Schneeschuhe angezogen – und schon kann es losgehen. Für Anfänger bietet die Skischule Krakau organisierte, geführte Wanderungen und das gesamte Leihmaterial.
Panoramatour
Der Start dieser Tour befindet sich bei der „Fortnerkapelle“, wo der „Steirische Herrgott“ zu bewundern ist. Danach zweigt man rechts ab und folgt dem
Wanderweg vorbei am „Friesenhof“. Entlang des Forstweges geht es in halber Berghöhe weiter Richtung „Fortnerhütte“ nach Oberetrach.
Variante 1: Gerade weiter durch Oberetrach, nach Unteretrach bis zur “Fortnerkapelle”.
Gesamtgehzeit: ca. 2 Stunden.
Variante 2: Links Richtung Naturlehrpfad abbiegen. Bei einer Runde durch den Naturlehrpfad bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf Krakaudorf. Gesamtgehzeit: ca. 3 Stunden.
Tour zum "Lackenkreuz"
Wie schon bei der „Panoramatour“ führt diese Tour vorbei an der „Fortnerkapelle“ und dem „Friesenhof“ zum „Lackenkreuz“. 300 m nach dem „Friesenhof“ verlässt man
den Forstweg nach links (Wanderweg Nr. 8). Ab dem Forstweg, nach kurzer Steigung, beginnt die „Kammwanderung“ mit wunderschönen Ausblicken auf den Gstoder (2.140 m), das gesamte Krakautal, die Dorferalm und das Etrachtal. Auf 1.505 m hat man das „Lackenkreuz“ erreicht.
Gesamtgehzeit: je nach Schneelage ca. 3 Studen.
Weitere Tourentipps für Schneeschuhwanderungen:
Wie schon bei der „Panoramatour“ führt diese Tour vorbei an der „Fortnerkapelle“ und dem „Friesenhof“ zur „Holzerhütte“ (nicht bewirtschaftet). Weiter von der „Holzerhütte“ leicht bis mäßig ansteigend, führt die Tour zum „Paulenkreuz“ auf 1.600 m, wo man den schönsten Ausblick auf die Hausberge der Krakau genießt: Preber, Mitterberg, Tockneralm mit dem dazwischen liegenden Preber- und
Rantental und die jeweiligen Törl. Von hier geht es weiter zur „Woadhütte“ (nicht bewirtschaftet, 1.657 m). Danach beginnt der Abstieg zum Schattensee (1.317 m)
entlang eines Forstweges.
Gehzeit von der „Holzerhütte“ bis zur „Woadhütte“ ca. 1,5 Stunden.
Gehzeit von der „Woadhütte“ bis zum Schattensee noch einmal ca. 1,5 Stunden.
Gesamtgehzeit von Unteretrach bis zum Schattensee: je nach Schneelage rund 6
Stunden, 750 HM aufwärts, 550 HM im Abstieg.
Auch der Wasser-Erlebnisweg kann im Winter mit Schneeschuhen begangen werden.
Gehzeit: Seebach – Holzermühle: 1 Stunde,ca. 60 HM.
Von der Holzermühle nach Krakauschatten geht es in einer halben Stunden nochmals 64 HM bergan, nach Krakaudorf 113 HM.
Unmittelbar nach dem Hotel Stigenwirth in Krakauebene zweigt der Weg zum Etrachsee ab und führt über einen leicht steigenden Fahrweg zum Gehöft vlg. Höfl. Nach weiteren ca. 100 m in Richtung Osten zweigt der Fußweg Nr. 7 zum Etrachsee ab.
Gehzeit ca. 1,5 Stunden; 112,9 HM; 5.21 km
Eine Weiterwanderung zur Rudolf-Schober-Hütte ist je nach Schneelage möglich.
Das tief verschneite Ufer des Prebersees bietet sich für romantische Schneeschuhwanderungen ebenfalls an. Fast mystisch mutet die Moorlandschaft mit den kleinen dürren Bäumchen an.

