Wildes Wasser & Steiler Fels – der Nationalpark Gesäuse

Was macht den Nationalpark Gesäuse so besonders?

Im Nationalpark Gesäuse bleibt die Natur sich selbst überlassen. Es gibt keine men­schlichen Eingriffe, wie beispielsweise eine teilweise forstwirtschaftliche Nutzung. Dies sind die idealen Vorraussetzungen für eine besonders artenreiche Flora und Fauna. Zur Zeit werden ca. 30 endemische Arten im Nationalpark gezählt. Die Vielfalt drückt sich aber auch in der Landschaft selbst aus: die wilde Enns, wilde und ver­wil­dernde Wälder und flussabwärts die Kalk- und Dolomitfelsen der Hochtorgruppe, die sich von 600 auf knapp 2.370 Meter Höhe nahezu senkrecht erheben.

Mit einem Nationalpark Ranger bekommen Sie einen Einblick in diese Vielfalt. Die ein­fache Wandertour führt vom Erlebnis­zen­trum Wei­den­dom über den Rauch­bodenweg bis nach Gstatterboden.

Das Besondere am Rauchbodenweg ist, dass man trotz leichtem Gelände doch tief blicken kann. Einerseits hinab zur Enns, die uner­müd­lich dahinbraust. Andererseits aber hin­auf, in die legendäre Felswelt des Gesäuses.

Die leichte Wanderung entlang des Rauch­boden­weges eröffnet spektakuläre Aus- und Einblicke auf das wilde Gesäuse und in die Aufgaben des Nationalparks.

Die Kräfte der Natur sind dabei die ständigen Begleiter der Tour und zeigen, warum dieser Lebensraum besonders schützenswert ist.

Ausrüstung: Festes Schuhwerk und wetter­feste Bekleidung notwendig, Getränk und Jause nach eigenem Bedarf.

Ein Rücktransport von Gstatterboden zum Ausgangspunkt ist möglich.

Weitere Termine: Die Wanderung findet bis Ende August immer dienstags statt.
Di, 16. August | Di, 23. August | Di, 30. August