*29. Sept. – 2. Okt. 2022 | Bergsteigerdorf Weißbach”

In dieser Ausgabe von “Bergsteigerdörfer hautnah” geht es auf Entdeckungsreise durch den Naturpark Weißbach bei Lofer, der sich von sanften Tallandschaften, über ausgedehnte Almen bis hin zu schroffen Gebirgsmassiven erstreckt.

Weißbach bei Lofer hautnah - Den Naturpark entdecken

29. September bis 2. Oktober 2022

Sanfte Hügel blicken zu stolzen Gipfeln auf, sprudelnde Bäche suchen sich ihren Weg über saftige Almwiesen ihren Weg ins Tal und werden zu wilden Wassern. Im Salzburger Saalachtal, im Dreiländereck zwischen Salzburg, Tirol und Bayern, findet sich mit Weißbach ein alpines Kleinod. Leoganger und Loferer Steinberge, das Steinernen Meer und das Hochkaltermassiv umrahmen das Gemeindegebiet und locken seit jeher Bergsteiger*innen an, die hier neben Kalkgipfeln und zahlreichen alpinen Klettertouren auch Höhlen zum Erforschen und Steilhänge für Skiabfahrten finden. Auch moderne Spielarten des Alpinismus sind hier zu Hause, von Mountainbiken über Canyoning hin zu Klettergärten und Klettersteigern. Dieses abwechslungsreiche Programm weiß die Alpenvereinsjugend zu nutzen und hat mit der Ferienwiese in Weißbach ein beliebtes Sommercamp für Familien und Jugendgruppen geschaffen.
Neben der Bergwelt ist die traditionelle Kulturlandschaft prägend. Diese in hoher Qualität zu erhalten und weiterzuentwickeln ist der Gemeinde ein großes Anliegen und so wurde 2007 der Naturpark Weißbach eröffnet, der neben der Aufgabe des Landschaftsschutzes einen Rahmen für Erholungs- und Bildungsangebote sowie Regionalentwicklung bildet. Neben dem Naturdenkmal Seisenbergklamm sind die Almen Herzstück des Naturparks und als Lebens- und Wirtschaftraum allgegenwärtig. Die Kallbrunnalm ist die größte Gemeinschaftsalm im Naturpark Weißbach und wird von Salzburger und bayerischen Bauern (u.a. aus dem Bergsteigerdorf Ramsau) bewirtschaftet. Die Almhütten aus Holz mit Legschindeldächern machen den Reiz dieser Almlandschaft aus.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Donnerstag:
Individuelle Anreise mit Bus (Direktverbindung ab Zell am See bzw. Saalfelden) oder mit dem PKW ins Bergsteigerdorf Weißbach bei Lofer.
Begrüßung im Landgasthof zur Seisenbergklamm um 17:30 Uhr mit anschließender Fackelwanderung durch die Seisenbergklamm. Von eine*r Naturparkführer*in erfahren Sie Interessantes zum Lebensraum Schluchtwald sowie zur früheren Nutzung der Klamm für die Holztrift.

Freitag: Auf den Spuren der Almbauern
Der Almerlebnisbus bringt Sie in den Naturpark Weißbach, wo Sie mit eine*r Naturparkführer*in zur Kallbrunnalm wandern, die man nach ca. 2 ½ Stunden erreicht. Unterwegs ist die Almwirtschaft ständige Begleiterin und bei der Rast im Almdörfl mit seinen urigen Almkasern können Sie die Butter für Ihr Jausenbrot selbst rühren. Von der Kallbrunnalm aus geht es weiter zum Gipfel des Hochkranz (1.953 m, 3 Std. ab Kallbrunnalm). Für die gemütliche Variante bietet sich ab der Kallbrunnalm eine kurze Wanderung zum Dießbachstausee an (½ Std.).
Wer abends noch Lust hat, macht eine Runde Wandergolf in Weißbach.

Samstag: Wanderung im Naturpark
Mit dem Almerlebnisbus geht’s zum Hirschbichlpass, wo der Naturpark Weißbach und der Nationalpark Berchtesgaden aufeinander­treffen. Salztransporte, Wallfahrten und Schmugglerpfade liefen über diesen geschichtsträchtigen Pass.

Kosten:
295 Euro pro Person
Einzelzimmerzuschlag: 30 Euro

Inkludierte Leistungen:

  • 3 Übernachtung mit HP im Landgasthof zur Seisen­bergklamm;
  • Teilnahme am Touren­programm inkl. Transfer;
  • Salzburger Saalachtal Card

Infos und Buchung:
Tourismusverband und Reisebüro Salzburger Saalachtal,
Dagmar Fernsebner,
5090 Lofer Hnr. 310
Tel.: 065 88 83 21 14
Email: dagmar.fernsebner@lofer.com

Heute ist der Hirschbichl Ausgangspunkt für Wanderer und Mountainbiker. Mit den Naturparkführer*innen startet hier eine kurze Führung mit zum Thema „Natur kennt keine Grenzen“.

Anschließend besteht die Möglichkeit zu einer Rundwanderung über die Litzlalm (ca. 1,5 Std.) oder in den Nationalpark Berchtesgaden. Zurück über den Landschaftserlebnisweg nach Weißbach (ca. 2 Std.).

Abends lädt die Lamprechtshöhle zum Besuch ein. Sie ist längste Durchgangshöhle der Welt: für Besucher wurden 600 Meter als Schauhöhle zugänglich gemacht. Bei einer Führung erfahren Sie Allerlei zu Entstehung und Geologie der Höhle und zur Sage rund um den Ritter Lamprecht.

Sonntag: Wildkräuter & das alte Wissen
Wussten Sie, dass in der Region auch ohne Hopfen Bier gebraut wurde? Das und vieles mehr über Wildkräuter und deren Verwendung erfahren Sie bei einem geführten Spaziergang von den Naturparkführer*innen.

Individuelle Abreise oder Verlängerung.