Nationalparkvortrag „Langzeitbeobachtung von Blockgletschern und Permafrost im Nationalpark Hohe Tauern“

Im Oktober 1971 wurde die „Heiligenbluter Vereinbarung“ unterzeichnet. Sie gilt als Startpunkt und wegweisend für die Entwicklung der Österreichischen Nationalparks.

1981 erfolgte dann die Gründung des Natio­nal­parks Hohe Tauern mit dem 195 km² großen Gebiet im Oberen Mölltal (Glockner- und Schobergruppe) in Kärnten.

Heute umfasst der Nationalpark 1.856 km² (Kern- und Außenzone). Somit feiert in diesem Jahr die „Heiligenbluter Vereinbarung“ ihr 50-jähriges und der Nationalpark Hohe Tauern sein 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass werden unter anderem fünf Vorträge im Besucherzentrum Mallnitz angeboten.

  • Mittwoch, 25. August 2021
  • 20 Uhr im Besucherzentrum in Mallnitz
  • Dauer: 1 Stunde
  • Freiwillige Spenden
  • Voranmeldung für Gruppen erforderlich:
    Tel. +43 (0)4825 61 61
    nationalpark@ktn.gv.at

Gletscher spielen in Hochgebirgsräumen eine große Rolle. So werden zum Beispiel durch Rückgang der Gletscher Flächen für neue Lebensräume für Fauna und Flora freigegeben. Oberhalb 2.500 Meter kommt in den Hohen Tauern Permafrost gloßflächig vor. Blockgletscher (Schutt-Eis-Massen), die aufgrund des Tauens des Permafrost frei werden oder sich aus dem Gesteinsverband lösen, können Steinschlag oder Felsstürze auslösen.

Prof. Gerhard Lieb von der Universität Graz wird zu dem Thema der Langzeit­be­obachtung von Blockgletschern und Permafrost sicherlich interessante Einblicke geben können.