Nationalparkvortrag „Die Vielfalt der Arten im Nationalpark Hohe Tauern“

Im Oktober 1971 wurde die „Heiligenbluter Vereinbarung“ unterzeichnet. Sie gilt als Startpunkt und wegweisend für die Entwicklung der Österreichischen Nationalparks.

1981 erfolgte dann die Gründung des Natio­nal­parks Hohe Tauern mit dem 195 km² großen Gebiet im Oberen Mölltal (Glockner- und Schobergruppe) in Kärnten.

Heute umfasst der Nationalpark 1.856 km² (Kern- und Außenzone). Somit feiert in diesem Jahr die „Heiligenbluter Vereinbarung“ ihr 50-jähriges und der Nationalpark Hohe Tauern sein 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass werden unter anderem fünf Vorträge im Besucherzentrum Mallnitz angeboten.

  • Mittwoch, 11. August 2021
  • 20 Uhr im Besucherzentrum in Mallnitz
  • Thema: Biodiversität im Nationalpark
  • Dauer: 1 Stunde
  • Freiwillige Spenden
  • Voranmeldung für Gruppen erforderlich:
    Tel. +43 (0)4825 61 61
    nationalpark@ktn.gv.at

Die beeindruckende Biodiveristät des Nationalparks ergibt sich aus der Vielfalt der klimatischen und geologischen Bedingungen. Alle alpinen Ökosysteme sind in den Hohen Tauern vorhanden. Und diese auch in einer ausreichend großer Ausdehnung.

Im Nationalpark kommen über ein Drittel aller in Österreich erfassten Pflanzenarten vor. Auch endemische Arten sind hier beheimatet, zum Beispiel der „Weißpunktierte Mohrenfalter“. Dieser Tagfalter kommt ausschließlich in Österreich, im Bereich der Hohen Tauern vor.

Seit vielen Jahren arbeiten der Nationalpark Hohe Tauern und das Haus der Natur Salzburg zusammen, um eine umfassende Dokumentation der Biodiversität im Nationalpark zu erstellen. Mag. Dr. Robert Lindner ist Leiter des Biodiversi­täts­zen­trums am Haus der Natur und für Aufbau und Betreuung der Biodiversi­täts­daten­banken zuständig.

Die weiteren Vorträge, jeweils mittwochs: