Wildbestäuberkurse im Naturpark Weißbach

Wildbestäubern auf der Spur

Jede zehnte Wildbienenart in Europa ist vom Aussterben bedroht, doch sind sie und weitere Wildbestäuber von zentraler Bedeutung für unser Ökosystem und die Herstellung unserer Nahrungsmisttel. Die Intensivierung der Landwirtschaft, die Aufgabe der Nutzung von Magerwiesen und Bergmähdern sowie der Klimawandel sind nur einige Faktoren, die unsere Insektenvielfalt bedrohen.

Noch kann man in den Landschaftsräumen des Naturparks Weißbach mehr als 20 verschiedene Hummelarten antreffen. Neben Talarten artenreicher Wiesen und Weiden findet man dort auch Wildbestäuber der struktureichen Bergwälder und wärmeliebenden Arten an südseitigen Hängen. Selbst auf kleiner Fläche können bis zu 100 Bienenarten gefunden werden, unter ihnen oft zehn oder mehr Hummelarten auf einer einzigen Wiese.

Kursinhalte:

  • Blüten unter dem Mikroskop neu entdecken,
  • blütenbesuchende Insekten im Freiland aufspüren und unter dem Mikroskop betrachten
  • häufige Hummelarten bestimmen lernen,
  • selber einen Eindruck von der Vielfalt der Natur und ihrer Abläufe mitnehmen
  • Informationen über die wirtschaftliche Rolle der Insektenbestäubung erhalten
  • und Tipps für den praktischen Bienenschutz bekommen

Auf einen Blick

Datum: 31. Aug. 2021
Dauer: 1 Tag

Zeit und Treffpunkt werden bei Anmeldung bekannt gegeben!

Infos und Anmeldung unter info@naturpark-weissbach.at oder
Tel: +43 6582 8352 12

Kursort
Das Wildbestäuberzentrum „Waltlmühlsäge“ befindet sich an der Hirschbichlstraße im wildromantischen Hinterthal im Naturpark Weißbach.

Übernachtungsmöglichkeiten:
Partnerbetriebe des Naturparks Weißbach

Die Kursleitung erfolgt durch erfahrene BiologInnen, die sich seit Jahren mit Wildbienen und Bestäubung beschäftigen. Die Ausrüstungsgegenstände sind modern und die Handhabung schnell erlernbar.

Die maximale Gruppengröße ist begrenzt (max. 20 Personen).