Der Alpenverein Südtirol (AVS) freut sich sehr über das zweite Südtiroler Bergsteigerdorf Lungiarü!

Das ladinische Dorf am Fuße der Puez- und Peitlerkofelgruppe darf sich seit Sonntag, 5. August offiziell Bergsteigerdorf nennen. Bei Kaiserwetter wurde ein echtes Volksfest gefeiert: Im Rahmen der „Roda dles Viles“, organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr von Lungiarü, machten sich am Vormittag zahlreiche Wanderer zum Rundgang auf zu den Viles.

In den urigen Innenhöfen dieser eng aneinander gebauten Gehöftegruppen warteten zahlreiche Köstlichkeiten wie die „Tutres“ oder frischgebackenes Brot auf die hungrigen Besucher. Originelle Holzschilder der AVS-Orststelle St. Martin in Thurn wiesen auch den Durstigen den richtigen Weg zur Bierverkostung beim Kalkofen „Cialciara“. Unterwegs wurden verschiedene bäuerliche Tätigkeiten und traditionelles Handwerk vorgeführt.

Am Festplatz warteten auf die Teilnehmer originelle Holzmedaillen. Dass bei der Beitrittsfeier das ganze Dorf auf den Beinen stand, bewiesen auch die vielen Vereine, die sich beim Festumzug oder bei der musikalischen Umrahmung der Feier engagierten. Nach den Festreden wurde mit der Unterzeichnung der Bergsteigerdörfer-Deklaration zwischen AVS-Präsident Georg Simeoni und Bürgermeister Giorgio Costabiei der Beitritt von Lungiarü in das Netzwerk der Bergsteigerdörfer besiegelt. Eine breite Unterstützung erfährt die Initiative durch 23 Partnerbetriebe.

Der Alpenverein Südtirol bedankt sich im Besonderen bei der Freiwilligen Feuerwehr Lungiarü und bei der lokalen Arbeitsgruppe von Lungiarü für ihr Herzblut!

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